What a blast. Last week/weekend I went to Hamburg to listen and actually present at a conference. I presented on Richard Rorty’s concept of language. Of course, this smart old man, Joseph Margolis, enjoyed asking difficult questions but he seems to be pretty cutting-edge in terms of American thought.
Besides that, we actually managed to sneak out a couple of times and then explored Hamburg and enjoyed the nightlife. It was great to get out, despite not really having a weekend to relax. Good to get away from the stress for a while. I’m pretty stressed out at the moment. Got a lot of school stuff going on, but on the bright side, I’ll be back in Jersey for some serious vacation less than 7 weeks! Yay!
You can check out some of the photos I took in Hamburg, either on Facebook or on Flickr.
Spachen sind eine interessante Geschichte! Aber auch eine sehr verwirrende. Und es gibt eine menge Theorien ueber Sprachen. Wie Sprachen entstanden sind und warum wir sie verwenden, warum sie unzureichend sind oder nicht in der Lage sind die Welt zu beschreiben. Wie sie die Welt konstruieren und dabei in keiner Verbindung mit ihr stehen. Richard McKay Rorty schrieb, dass wir Sprache im Prinzip nur benutzen um das zukuenftige Verhalten des Anderen vorher zu sehen. Wir kommunizieren mit Tieren also im Endeffekt aus den selben Gruenden wir mit unseren Mitmenschen. Ausserdem gibt es keine Wahrheit, denn wahr und falsch, das sind von der Sprache geschaffene Konzepte. In der eigentlichen Welt da draussen, da gibt es kein wahr und falsch. Da gibt es nur die Welt, sonst nichts.
Aber natuerlich wissen wir alle, dass ohne Sprache, Vieles gar nicht existieren wuerde. Und die Sprache ist nun mal Ausdruck des ureigenen Instinktes des Menschen zu kommunizieren. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Und dieses Werkzeug Sprache, oder vielmehr dieser Werkzeugkasten Sprache, wie ihn Ludwig Wittgenstein nannte, steht im Mittelpunkt des menschlichen Miteinanders.
Aber das mit der Sprache bereitet mir gerade schwer Probleme. Und das aeussert sich auf verschiedene Art und Weise. Zum einen schwanke ich hier, auf dieser Seite, hin und her zwischen den unterschiedlichen Werkzeugkaesten um mal bei Wittgenstein zu bleiben. Und im Alltag, fuehle ich mich auch oft so, als ob ich zwar einen Werkzeugkasten dabei habe, manchmal aber nicht die richtigen Werkzeuge darin. Ich wuerde gerne direkter sein, ich wuerde gern weniger angenervt rueberkommen. Ich wuerde gerne gut drauf wirken koennen, auch wenn ich es nicht bin. (Ausserdem habe ich derzeit massive Probleme mit bestimmten und unbestimmten Artikeln, wenn ich mit Leuten rede. Warum weisst ich nicht.)
Und ich moechte wieder besser mit mir selbst kommunizieren, d.h. klarkommen. Aber zur Zeit gelingt mir das nicht so recht. Ich schaetze auf den Selbsterfahrungtrip folgt nun doch der freie Fall bis runter auf den Boden der Tatsachen. Haben ja alle gesagt. Aber wie man das aufnimmt, hat sehr oft eben auch mit der Sprache zu tun, die man verwendet um seine Situation zu beschreiben. Vielleicht waere es ein guter Anfang, wenn mein Glas wieder halb voll ist, statt halb leer.
Sprache. Ein interessante Geschichte. Am Donnerstag fahre ich auf eine Konferenz und werde da einen Vortrag halten, ueber Sprache. Ueber Richard Rorty und Ludwig Wittgenstein. Und ein paar Andere. Und vielleicht hilft mir das beim Entfliehen aus dem doch schon wieder sehr stark ausgepraegten Alltag (die Konferenz ist in Hamburg). Und dann klappt’s vielleicht bald schon wieder, mit der Sprache. Und dem Fuellstand des Glases.








