Call me “Tiger Woods”…

June 27th, 2006
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Ich habe verborgene Talente. Wirklich! Ich rede nicht vom Singen, nicht vom Tanzen und auch nicht vom Autofahren. Auch wenn natürlich jeder weiß, dass ich all das auch außergewöhnlich gut beherrsche. Aber nein. Ich habe ein weiteres meiner schier unzählbaren Talente entdeckt: Golf. Unter Insidern werde ich Diesseits des Atlantiks (Diesseits ist in meinem Fall der Amerikanische Kontinent, der linke also) schon als “die große Entdeckung” und “der weiße Tiger Woods” gehandelt! Ich habe auch schon einen Pro-Trainer, Robert. Der verlangt gerade mal 10% meines zukünftigen Millioneneinkommens! Erlangen ist also gestrichen - yiipeee!
Mir ist natürlich klar, dass das mit keiner glaubt. Und was sagt so ein Foto schon aus? Daran habe ich natürlich auch schon gedacht und ein Video gemacht! Das ist gerade mal 3 MB groß, es kann sich also wirklich jeder anschauen, auch ohne DSL, Frank. Ich muss allerdings einiges erklären, damit jeder das Video richtig versteht. Man sieht also mich, wie ich 3 mal aushole. Was die meisten Golfer machen (selber Tiger Woods macht das) ist, sie bereiten sich auf den Schlag vor. Man geht also 1-2 Schritte zurück und schlägt neben den Ball. Wenn man das Gras berührt , dann hat man die richtige Armstreckung und den richtigen Winkel. Das mache ich auch in dem Video, 2 mal um ganz sicher zu gehen. Danach gehe ich 2 Schritte vor um den Ball zu schlagen - und ich treffe ihn beim ersten mal auch, und er fliegt auch ein gutes Stück. Ich wollte das hier nur sicher stellen, dass es jeder versteht, weil es hier Diskussionen gegeben hat, vonwegen ich treffe den Ball erst beim 3 mal und sowas. Ist also ehrlich, wirklich und mit vollem Ernst nicht der Fall! Nun der Link zum Golf Video. Übrigens, nun da ich beides schon gemacht habe, kann ich sagen: Lieber Golf spielen, als Golf fahren…
Viel Spaß ;)

Montréal

June 26th, 2006
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Ich muss ja zugeben, dass ich den letzten Tagen etwas nachlässig mit meinem Reise-Tagebuch war. Aber nun konnte ich mich doch durchringen mal was zu schreiben. Ich bin also nach einer wunderschönen Woche in Boston weiter nach Montréal gefahren - mit dem berühmten Greyhound Bus. Das war interessanter, als mit dem Flugzeug zu fliegen, hat aber auch 8 mal so lange gedauert.
Das erste Fazit daraus ist für mich: Nordamerika ist ziemlich groß. Das zweite: alle anderen Strecken werde ich fliegen. Als ich dann doch endlich mit knapp 1½ Stunden Verspätung in Montréal angekommen war, war ich ziemlich erschöpft. Aber es war sehr schön die vielen bekannten Gesichter nach 4 Jahren wieder zu sehen! Es ist sehr gut mal etwas mehr Zeit für Montréal zu haben, als es vor 4 Jahren der Fall war. Hier habe ich jetzt Zeit die Stadt in aller Ruhe zu entdecken. Außerdem bin ich zu einem ziemlich günstigen Zeitpunkt hier, denn vergangenes Wochenende war hier die Formel 1 zu Gast, außerdem war vorgestern (24. Juni) der “Quebec Tag” - und es sind die Woche noch mehrere Festivals in der Stadt, es gibt also viel zu sehen. Erlebt habe ich bisher auch schon einiges: Wir waren in einer Art Hochseil-Garten, wo man sich quasi von Ast zu Ast schwingen musste, auf verschiedene Art und Weise. Leider hat man dazu beide Hände gebraucht und ich war nicht wirklich in der Lage Bilder davon zu machen. Man wird da in kleinen Gruppen durch die Bäume geführt. Das Mädl, das unsere Gruppe geführt hat war ziemlich nett und wir haben uns auch ein bisschen unterhalten, wenn dazu Zeit war. Der Tag ging schnell vorbei und am nächsten Tag war dann also Quebec Tag. Im Olympia Park (ja, sowas gibt es auch in Montréal) war dann abends ein riesen Konzert mit Künstlern aus Quebec. Das war eigentlich sehr schön, hatte aber den entscheidenden Nachteil, dass alles auf Französisch war. Und wie viele wissen, ist die französische Sprache ein Buch mit sieben Siegeln, zumindest für mich. Jedenfalls standen wir da so rum, lauschten der Musik und plötzlich blicke ich nach links und wen sehe ich? Das Mädl aus dem Hochseil-Garten, wie sie direkt auf mich zukommt und mich offensichtlich auch schon gesehen hat. Freundlicherweise ist sie dann auch gleich bei uns geblieben und so konnten wir uns ein bisschen unterhalten, sie hat Vieles übersetzt und ich dachte mir zur Feier des Tages und aufgrund dieses unglaublichen Zufalls (ich meine wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass man in 2 Tagen die selbe Person, die man nicht wirklich kennt, in einer Millionenmetropole wie Montréal 2 mal trifft?) habe ich sie gefragt, was sie nächste Woche so macht, und ob sie vielleicht mal an einem Tag die Stadt zeigen mag. Sie hat ja gesagt! Und mir ihrer Nummer gegeben. Und morgen werden wir uns wohl treffen. Wenn das mal kein Erfolg ist… Gestern waren Audrey, ihre Mama und ich dann im Kino und haben uns “The Breakup” angeschaut, ein wirklich toller Film, weiß nicht ob er schon in Deutschland läuft, aber er ist wirklich empfehlenswert, wir haben Tränen gelacht.Tja, heute nehme ich mir mal ein bisschen Zeit zum ausspannen, zum Tagebuch schreiben (wie man sieht) und zum aufräumen, meine Sachen liegen hier irgendwie kreuz und quer rum. Vielleicht werde ich auch noch ein bisschen Fußball schauen, mal sehen. Aber hier drüben scheint was irgendwie niemanden wirklich zu interessieren, somal die USA eh raus ist…
Nun gut, ich werde mich mal wieder melden mit Resultaten… hehehe. Lieben Gruß nach Hause an alle Leser und auch nach Wakefield an Don & Mary Ann, die sicher auch schon lange drauf gewartet haben, wieder was von mir zu lesen!Fortsetzung folgt…

Nicht alle Amerikanerinnen sind dick!

June 19th, 2006
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Über Amerikanerinnen kann man ja viel denken. Die meisten würden wohl an dicke Mädls denken. Uargh… Aber nein! Es geht auch ganz anders… als Don und ich heute auf dem Rückweg vom Gillette Stadium waren sagte er, er hat eine Überraschung für mich. Eigentlich wollten wir mal in ein Hooters Restaurant gehen, als wir in Boston waren, haben es aber nie getan.
Aber heute, heute waren wir im Hooters! Das Essen war gut, aber man geht definitiv nicht deswegen dort hin. Es fällt einem doch schwer der Bedienung in die Augen zu schauen, wenn man bestellt. Eigentlich hätte ich mich ja nicht getraut, aber Don hat die Bedienung gefragt, ob wir ein Foto machen können. Und sie hat “Of course” gesagt und ist gegangen. Ich war etwas verwirrt, sie hat dann noch ihre Kolleginnen geholt und so ist dieses Foto entstanden. Wow. Hooters ist auf jeden Fall eines der Sachen, die wir in Deutschland auch haben sollten, ist wirklich nett da…

Aber Vorsicht! It’s cool man!

June 18th, 2006
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Ja, alles ist irgendwie größer bei den Amis, selbst Sachen, die schon von Haus aus GROß sind! Zum Beispiel diese Hummer 2 Limo. Gesehen hab ich sie an einer Tankstelle, als wir durch Peabody gefahren sind, zum Italiener. Eigentlich wollte ich ja warten, bis der Besitzer wieder kommt, aber wir hatten nicht so viel Zeit. Heute war ein eher entspannter Tag. Ein bisschen durch die Gegend fahren und die Häuser der reichen
Leute anschauen. Jetzt bin ich im “food-coma” und schau “That 70’s Show”… Aber die Limo war nicht die einzig verrückte Sache, die ich heute gesehen habe. Amerikaner machen alles ganz oder gar nicht. Sie füllen die Kloschüssel bis zum Rand und im Supermarkt haben sie keine Kühlschränke, nein, sie kühlen den ganzen Supermarkt. Wer schon mal in Amerika war, der wird sagen, ‘Ja, die spinnen, 17°C drinnen’ - nun, in dem Supermarkt, in dem ich heute war konnte man (ungelogen!!!) seinen Atem sehen! Und das bei gut 35°C Außentemperatur! Ist angeblich nicht in jedem Supermarkt so, nur da, weil es dort so viel Fleisch zu kaufen gibt. Aha.

Tag 3

June 16th, 2006
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Wow, ich bin schon 3 Tage hier… und langsam gewöhne ich mich an einige Sachen. Zum Beispiel die Zeit. Es ist jetzt in Deutschland schon 10:10pm und hier gerade mal 4:10pm. Und ich fühle mich eher nach Nachmittag, als nach Abend. In den letzten 3 Tagen habe ich schon einiges erlebt! Und man glaubt es kaum: Amerika ist richtig schön. Auch von der Landschaft her! Wir sind hoch nach Maine und New Hempshire gefahren, die
Atlantik Küste entlang. Dort ist es wirklich sehr schön, ich habe schon viele Bilder gemacht, aber ich werde wohl nur sehr wenige Upload können. Ich bin fast von früh bis spät unterwegs. Ist zwar stressig, hat aber auch gute Seiten! Wer viel unterwegs ist, verbrennt mehr Fett. Und das ist auch bitter nötig, im Land wo es Sachen gibt, die süßer als Zucker sind. Alles ist süß in Amerika. Brötchen sind süß. Cola ist noch viel süßer als in Europa, ich glaube sogar das Soda ist süß. Ich hoffe nur, ich passe noch in den Flugzeug Sitz, wenn ich wieder nach Deutschland fliege… Sonst geht’s mir sehr gut. Das Wetter ist super, heute waren es über 90°F (35+°C) und das Wochenende soll sogar noch wärmer werden! Oh man! Ich habe aber schon vorgesorgt und mich mit neuen Klamotten eingedeckt. Es ist der Hammer. Bei uns bekommst du hin und wieder bei McDonalds Buy1 Get 1Free, aber hier gibt es ja alles, vorallem bei Klamotten! Ich glaube hätte ich noch ein Mädl dabei, würde ich niemals den Weg aus der Mall finden, es ist so schon schwer genug…