12.2 - "the summer edition" Release
May 28th, 2007
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5 Jahre ist die Seite nun alt und viele haben sie besucht. Dennoch habe ich das Gefühl, dass die Luft raus ist. Es geht mir wie Forrest Gump - der hat auch irgendwann einfach aufgehört zu laufen. Einfach so.
Vielleicht ist es auch nur eine Phase, aber momentan habe ich keine große Motivation was an der Seite zu machen. Vielleicht wird es Zeit für eine Sommerpause, oder gar Zeit mit dem Laufen aufzuhören..?
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Wer in Erlangen Fahrrad fährt, geht mit der Zeit. Das Fahrrad wurde im 19. Jahrhundert in Europa eingeführt und seitdem ist die Zahl der Fahrradfahrer stetig gestiegen. Mittlerweile fahren gut eine Milliarde Fahrräder auf diesem Globus. Und: obwohl diese Erfindung schon nicht mehr neu ist, ist der Gedanke fortschrittlich und hat auch für die Zukunft Bedeutung. Fahrrad. Das ist das Zwischenstück von zu Fuß gehen und Auto fahren. So auch in Erlangen!
Hier fahren viele Studenten zum Beispiel vom Kollegienhaus zur etwa 1-2 km entfernten Phil-Fak, um dort Vorlesungen oder Seminare zu besuchen. Da macht sich so ein Fahrrad schon gut. Bei so schönen, sonnigen Wetter bietet es sich da an, durch den schönen Erlanger Schlossgarten zu fahren. Aber da macht die Stadt Erlangen den fortschrittlichen Studenten nämlich einen Strich durch die Rechnung. Im Schlossgarten ist nämlich, auch wenn genug Platz vorhanden wäre, das Fahrrad fahren verboten. So steht es klein auf dem Schild am Eingang. Und damit die bösen Studenten nicht auf dumme Ideen kommen und dort doch mit der Erfindung des 19. Jahrhunderts zu fahren, ist die Benutzung nämlich untersagt. Viele fahren trotzdem. So auch ich. Heute, mit iPod drinnen und nur einer Hand am Lenker (im anderen war ein Bananeneis). Und plötzlich geht es “Halt! Stop!” Ein Polizist stand vor mir. Ich fragte ihn, ob es an dem Eis oder dem iPod lag. Er sagte “Ausweis bitte! Es liegt daran, dass Fahrrad fahren hier verboten ist.” - “Stimmt ja…” erwiderte ich. Ich war freundlich und einsichtig, was mich allerdings nicht vor den €10 befreite, die ich dem Bayrischen Staate nun zukommen lassen muss. Da zeigt sich mal wieder, wie vorbildlich man in Erlangen auf die Einhaltung des Gesetzes achtet und Gaunern und Hallunken wie mir ein Schnippchen schlägt. Prima. Der Polizist übrigens schien verständnisvoll! Vermutlich kennt der gute Mann seit heute einen Großteil der einen Milliarde Fahrradfahrer auf diesem Planeten…
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