Ich hasse die Anglistik: Linguistik

December 17th, 2007
diary of a journey

uk&us_flagUnd wie! Und es liegt ja nicht nur an der Linguistik. Natürlich ist die Linguistik an sich schon ein schlechter Scherz. Abstammend von der Phrenologie (ist nämlich beides genauso sinnlos), hat die Linguistik heute noch weniger Anhänger als früher. An der Universität Erlangen-Nürnberg beschränkt sich der Interessenkreis auf den Lehrstuhl. Doch während Lehramtsstudenten völlig zurecht in den Seminaren und Vorlesungen der Linguistik rumlungern, habe ich da eigentlich nichts verloren. Ich studiere ja Amerikanistik/Kulturwissenschaft. Der Studiengang befasst sich also mit amerikanischer Kultur. Aber nur dem Namen nach! In der Tat befasst sich genau dieser Studiengang eben auch mit Linguistik, die – das kommt erschwerend hinzu – noch in “britischer” Hand ist. Und die Linguistik hat mit amerikanischer Kulturwissenschaft so viel zu tun, wie wenn man um den Flugschein zu machen erst tauchen lernen müsste. Das ist nicht nur willkürlich, sondern hoch bescheuert. Genauso wie die Begründung des Lehrstuhlinhabers dafür. Die nämlich ist, dass man einen Überblick bekommen soll. Den will ich aber gar nicht. Wenn ich mich nämlich für Linguistik interessieren würde, dann würde ich Linguistik studieren – ich bin 22, ich kenne meine Rechte und ich bin sogar schon alt genug um zu wissen, was mich interessiert und was mir 20 Kilometer am Arsch vorbei geht. Und die Linguistik gehört definitiv zu zweiterem.
     Genauso schwierig gestaltet sich die Unterscheidung zwischen England und den USA, jedenfalls am Erlanger Institut. Anders ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass ein Amerikanistik Student eine Vorlesung mit dem Titel “British Isles” besuchen muss. Weil diese Unterscheidung am Erlanger Institut also so ungemein schwer fällt, habe ich mal eine Skizze angefertigt (oben, rechts). Die zeigt zum einen, dass UK und U.S. zwei verschiedene Dinge sind – dargestellt durch die zwei unterschiedlich aussehenden Flaggen und das “ungleich” Symbol dazwischen. Im Übrigen lässt sich anmerken, dass beide zwar dem Namen nach “United” sind, aber nicht miteinander. Es sind wirklich, wirklich schon seit gut 231 Jahren, zwei verschiedene Paar Schuhe! Außerdem muss man aus der Sicht eines Amerikanistik Studenten eine weitere, wichtige Unterscheidung machen. Und zwar die zwischen “interessant” und “nicht interessant”, in der Abbildung dargestellt durch das jeweilige englische Wort dafür. So versteht es vielleicht auch der Professor, der in seiner Freizeit übrigens langatmige Reader zum Thema Linguistik schreibt. Doch statt nur zu Schreiben, sollte er vielleicht mal was lesen. Ich empfehle “Länderbericht USA“… das ist günstig und macht schlau!
So, jetzt bin ich fertig :mrgreen:


The Christmas Edition

December 1st, 2007
news

Eigentlich hatte ich es weder geplant, noch hab ich eigentlich Zeit für sowas. Da nun aber langsam die Weihnachtszeit losgeht, habe ich mich entschlossen es doch wie jedes Jahr zu machen und meine Seite bisschen weihnachtlicher zu gestalten. Viel Neues gibt es nicht. Eigentlich gibt es überhaupt nichts Neues. Die Farben sind ein bisschen anders und das Titelbild ist neu. Toll. Frohe Weihnachten!