Das neue Semester und die 35 Stundenwoche
Tja, mein lieber Schwan. Das neue Semester hat es in sich. Ich komme mit Arbeit und Uni (reine Seminar- und Vorlesungszeit) auf geschlagene 35 Stunden. Da waren noch keine Vor- und/oder Nachbereitung dabei. Und die brauche ich durchaus, denn ich plane nun (widererwartend) in diesem 4. Semester in Medienwissenschaften, als auch in Amerikanistik meine Zwischenprüfung zu machen.
Das ist ein hoch gestecktes Ziel, aber von nichts kommt eben in der Regel auch nicht viel. Die Seminare sind größtenteils spannend (mal vom Aufbaukurs meines Hassfachs Lingustik abgesehen) und das ist eigentlich toll. Einzig bitterer Beigeschmack sind Dienstag bis 21 Uhr, Mittwoch bis 20 Uhr und Donnerstag bis 22 Uhr Uni. Das ist hart. Besonders hart ist die (beschissene, unnötige und totlangweilige) British Isles Vorlesung am Freitag, morgens 8.15 Uhr.
Aber: um mich an dieser Stelle mal selbst zu zitieren: von nichts kommt eben nicht viel. Ich bin eigentlich zufrieden und ich besuche lieber bis 22 Uhr ein schönes Seminar, als bis 15 Uhr ein beschissenes (z.B. ein Linguistikseminar, die sind nämlich i.d.R. beschissen). Aber selbst die Linguistik hat ihre weniger schlechten Seiten: im Spoken English Proseminar wird nämlich die Existenz von anderen englischen Version außer dem “BBC English” anerkannt!
Es geschehen noch Wunder. Heute aber nicht mehr, denn nun geh ich nach meinem 10 bis 10 Tag ins kuschlige Bett, verdient - behaupte ich mal - hab ich’s mir. Gute Nacht.
P.S. Wer auf das Kalender Icon neben “my account” klickt, kann sich meinen Stundenplan näher anschauen, falls es wen interessiert.



du machst das schon!
Herr Pittsburgh,
So schlecht is die British Isles Vorlesung auch wieder nicht, ich meinerseits finde sie sogar äußerst interessant. Und BBC-Englisch spricht in England nahezu niemand, selbst viele BBC Nachrichtensprecher nicht mehr.
Besonders schön finde ich aber das k in “We’re all living in Amerika” deines Dozenten Grampp (http://univis.uni-erlangen.de/prg?search=lectures&id=20883500&noimports=1&show=plan)
der punkt ist:
)
du wirst scheiße stolz sein, wenn du alles hinter dir hast. und das ist doch ein guter anreiz. und in 4 semestern kannst du dann auch deinen ma machen und alles ist knorke!
also halt dich ran! du packst das schon. es haben schon dümmere menschen geschafft (und ich bin damit nicht gemeint. ich hab meinen abschluß nämlich noch nicht
ich denk schon auch
danke für die lieben comments. und ja herr stübi, der herr grampp hat vermutlich nie “reading & writing” oder “grammar” besucht. ich werde ihn an das sprachenzentrum verweisen. übrigens hat er es auch so ausgesprochen, wie er es geschrieben hat (im univis), gleich in der 1 sitzung 
Soldat, heulen hilft nicht! Wenn doch, dann tauscht du mit mir! Und da sehnst du dich nach den 35 stunden zurück!
ich glaube dir, dass ihr mehr macht, aber wieviel müsst ihr daheim machen? so bücher lesen und so?
der Herr Grampp wäre fast mal mein Mitbewohner geworden. Also zumindest hat er sich das Zimmer angeschaut. Aber als er dann diesen Satz sagte: “Ich muss erst mal meine Freundin fragen, ob die was dagegen hat, wenn ich mit einer Frau zusammen wohne” hab ich mich mal dezent gegen ihn entschieden.
Hat jetzt direkt nichts mit deinem Eintrag zu tun, aber diese Story wollte ich auch schon des Längeren mal erzählen
und nun zu deinem Eintrag: TSCHAKKA!
hättest du ihn dann auch “herr grampp” nennen müssen, wenn er bei dir eingezogen wäre?
das wäre vermutlich durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, denn er ließ sich von dem Siezen einfach nicht abbringen. Selbst als er in meiner Küche saß und Kaffee trank, konnte man ihn nicht wirklich vom “Du” überzeugen
wie hast du es denn angegangen?
Hahahaha, ich stell mir die Szene gerade richtig geil vor!
der grampp ist trotzdem cool, er hat mir auf meine hausarbeit eine 2,0 gegeben…
naja, wir saßen eben in der Küche, meine damalige Mibo (die Henriette) war auch noch dabei und haben uns ganz toll über den ollen BA und die Theaterwissenschaften unterhalten (der Teil war ein bißchen einseitig von der Gesprächsaufteilung her, weil weder Henriette noch ich dazu allzu viel sagen konnten) Dabei haben wir ab und zu mal ein “Du” einfließen lassen, aber wurden immer wieder zurückgesiezt. Naja, und dann kam der Satz mit der Freundin und da wars eh vorbei ^^
Ich muss zwar keine Bücher lesen, allerdings müssen Übungsaufgaben gerechnet, Praktikas Vor- und Nachbereitet werden und was die allermeiste Zeit raubt, Hausbelege. Bei unseren Nachfolgern wird hoffentlich auch twas aus dem Studenplan herausgenommen…
@lutz: verstehe - naja, so findet jeder sein studium gut und schlecht. übrigens heißt es praktia :mrgreen:
@julia: scheint so, als ob der herr grampp es da sehr genau nimmt. aber das mit der freundin ist schon a bissl hart. sehr hart eigentlich sogar. habt ihr die wenigstens auch gesehen?
nee, die Freundin haben wir nicht gesehen. Aber nach diesem Satz wäre es ihr wohl zuzutrauen gewesen, dass sie dann auch erstmal zur Mitbewohnerinkontrolle kommt. Aber die muss wohl irgendwo in Tschechien, Polen, keine Ahnung mehr, auf jeden Fall östlich wohnen. Auf seine formale Art und Weise war er dann doch relativ informativ
dem kann ich, mit den erfahrungen aus den seminaren, nur zustimmen.
????
nachdem mir der beitrag erst jetzt untergekommen ist: ich wünsche dir auch viel erfolg für das neue semester. wird schon. wenn man interessante seminare hat, dann fällt einem auch einiges leichter. und der lingu-ak ist eigentlich fast weniger schlimm als der gk. sogar ich hab den bestanden, also: kein akt
nun wird aber zentral geschrieben - wie ich annehme. schließlich findet die klausur im audimax statt *zitterzitter*
@lutz: der plural ist praktika. und was ich sonst meinte: naja, ich mag mein studium trotzdem, nur das ist eben doof. du findest deins doch bestimmt trotzdem gut, oder?