Too good to be true…

August 20th, 2008
apple, diary of a journey, news, totally uncategorized

imageWas mir heute passiert ist, geht weit über das hinaus, was ich jemals im Internet erlebt habe. Und ich halte mich eigentlich für einen sehr erfahrenen Nutzer. Aber fangen wir einfach von Vorne an. Vorher möchte ich allerdings klarstellen, dass alle Namen usw. geändert sind um die laufenden Ermittlungen nicht zu behindern - und das ist kein Scheiß, leider.

Vor unserem Urlaub auf Sardinien haben Aless und ich nach einem günstigen, gebrauchten MacBook geschaut. Auf EBay, im Facebook und auch auf craigslist.org. Auf letzter Seite wurden wir dann fündig: ein MacBook mit einem tollen Prozessor, viel Speicher, nicht alt und das Beste: ganz günstig. Vor allem in Dollar und da wir alle wissen, dass wir für $100 mittlerweile nur noch eine Packung Kaugummi bekommen (das ist übertrieben, ich weiß), habe ich eben einfach mal eine Mail geschrieben und zwar an Betty. Diese hatte mir während unseres Urlaubs schon geantwortet, was ich nicht gesehen habe, weil wir keine Mail lesen können, im Urlaub. Dementsprechend war ich sehr erfreut zu sehen, dass das MacBook noch verfügbar war, als ich ihr nach dem Urlaub schrieb. Sie hat mir auch noch mal Bilder geschickt und noch mal alles bestätigt. Dann hat sie mir die Seite eines bekannten Logistikunternehmens gezeigt, die speziell für Internetkäufe eine sichere und einfache Abwicklungslösung anbieten. Zwar hatte er erste Link nicht gleich das gezeigt, was sie mir beschrieben hatte, aber sie hat innerhalb von nur ein paar Minuten gleich den genauen geschickt. Prima dachte ich: ziemlich seriös, sie war sehr nett und überhaupt klang alles toll. Ich konnte mir nur nicht erklären, warum jemand für nicht mal €300 so ein MacBook loswerden will. Was soll’s, dachte ich mir, solange ich’s bekomme…

Dann habe ich auch schnell eine Mail von dem Logistik Unternehmen bekommen in der Aless’ und meine Adresse bestätigt wurden (das Paket sollte zu Aless) und wie die Zahlung erfolgen sollte. Auch unkompliziert: bin ich zur Post und habe dort einen Geldversand veranlasst und dem Logistiker die Transaktionsnummer zukommen lassen. Einen Tag drauf hatte ich die Bestätigung. Nun musste ich nur noch auf Montag warten…

Und dann kam Montag, ein MacBook kam nicht. Ist aber nicht so schlimm, Wochenende war ja dazwischen, dachte ich. Dienstag: nichts. Mittwoch: nun war ich etwas stutzig, sollte doch eigentlich seit zwei Tagen da sein? Die Aless wurde mittlerweile auch etwas skeptisch und hat dann doch mal gegoogled. Tatsächlich stand da was von “Scam” bei der Emailadresse. Wir sind nervös geworden, ich sofort von der Arbeit heim und Aless hat ein bisschen weitergeforscht. Das scheint wohl die Methode zu sein… über dritte Geld klauen… Dann haben wir die Mails noch mal angeschaut und tatsächlich: alle Grafiken des Logistikers waren noch von dessen Servern, sondern von einem Bildhoster. Das war Beweis genug. Die Bank angerufen: das Geld wurde schon abgeholt, Rückholen nicht möglich. Meine einzige Möglichkeit sei die Polizei, weil man zum Abholen des Geldes einen Ausweis vorlegen müsse.

Und das haben wir auch getan, zur Polizei sind wir. Und die haben mir das dann erklärt: wird alles weitergeleitet, erst ans BKA, dann an Interpol und dann wird in England nachgeforscht, da kommt Betty nämlich anscheinend her.

Die Website und Emailadressen? Alles Fake. Registriert sind diese auf Privatpersonen in den USA. Interpol? Leider klingt Interpol zwar toll, aber das bedeutet  nicht, dass James Bond persönlich mir meine €300 wieder holt, sondern, dass es vermutlich ewig dauert, bis da mal was kommt.

Aber ich werde mein bestes tun. Das FBI hat eine Plattform für solche Sachen eingerichtet, da habe ich den Fall nun auch gemeldet. Mit anderen Worten: ich habe das FBI und Interpol an der Sache dran. Aber irgendwie klingt das vermutlich toller als es ist, auch wenn es tatsächlich der Fall ist. Man bekommt also eine Menge geboten, für seine €300, aber ob mir das hilft die Kohle zurück zu bekommen zweifel ich stark an.

Was bleibt, ist ein Loch im Geldbeutel, die Wut, die Fassungslosigkeit (ich meine sowas passiert irgendwelchen Deppen, aber ich?! - Ich halte mich für sehr versiert in solchen Sachen, aber muss mit Schrecken feststellen, dass ich das wohl nicht so sehr bin) und die Hoffnung. Am Ende bleibt davon aber vermutlich nur eine extrem teure Lehre und die Erkenntnis bei Internetkäufen generell skeptisch zu sein, egal wie nett der Gegenüber sein mag.

Für mehr Infos zum Thema kann ich euch lookstoogoodtobetrue.com empfehlen, eine Seite gesponsert von vielen Stellen. Für mich kommt das alles aber zu spät :(


Was ich mit dem Wort “geheim” gemein habe… (die dritte, editierte zensierte Version!)

July 16th, 2008
diary of a journey, news, totally uncategorized

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Dieses ist ja wohl eines der hammerhartesten Bilder, die von Jon und mir jemals geschossen wurden. Es entstand am Samstag bei einer tollen Feier, bei der “Saskia Hallabalooza*,nichts” zu “Saskia Hallabalooza*, M.A.” wurde. Natürlich, da wollen wir alle hin und so blickten die meisten von uns neidisch auf ihr Schild, wo die meisten von uns nur ahnen konnten, was darauf stand, weil es viel zu klein geschrieben war.

Aber das ist gar nicht der Punkt, denn auf whataboutpj.com geht es schließlich um mich - und heute um das Wort “awesomeness”, welches mich momentan beflügelt. Und es ist sogar meine eigene awesomeness, denn: ich bestehe hier Klausuren, von denen ich niemals dachte, dass ich nur annähernd eine Chance hätte diese zu bestehen, mit Noten, die ich noch nie in meinem Studium bekommen habe (und ich rede weder von 5, noch von 4,0) - wir reden hier von 1,3en und 1,7en und so.

Natürlich ist es höchst naiv zu denken, dass das eine hammer Leistung wäre, weil es Fächer sind, in denen Viele solche Noten schreiben, aber dieses mal gehöre ich auch dazu. Und das ist awesome. Und ich bin die awesomeness.

Und jetzt muss ich nur noch eines schaffen: Level halten. Das ist nicht so schwer, weil die Prüfungen nun leider schwerer werden, aber dafür bin ich jetzt von drin. Ich habe jetzt Lust auf die Prüfungen, ich fühle mich bereit dafür und ich will dem Mist endlich hinter mir haben.

Und da motivieren so 1,3en und 1,7en schon ganz gut - wie sicher jeder, der auch nicht naiv ist, nachvollziehen kann. Und so sitze ich hier nach einem Tag, wie ich ihn in den letzten Wochen beinahe tägliche hatte: 10 - 13 Uhr lernen, 13-16 Uhr arbeiten, 16-17 Uhr Besprechung wegen der Zwischenprüfung, 17-18 Uhr arbeiten, weil noch nicht ganz fertig geworden, 18-20 Uhr Seminar. 20-24 Uhr lernen.

Und das ist, mit Verlaub, total kacke, aber es ist eine Ende in Sicht. Und das Ende sieht nun so aus, als ob es besser werden könnte, als gedacht. Dazu aber ist es notwendig, dass ich nun den Teil von 20-24 Uhr beginne, da bin ich nämlich noch nicht. Nach einer Dusche (nach so einem Tag stinkt man nämlich, glaub ich jedenfalls) geht es dann aber mit dem letzten Part los - und hier kommen die 1,3en und 1,7en ins Spiel: man denkt an sie und schon hat man wieder einen Grund weiter zu machen. Also dann…. :)

(Dieser Absatz ist neu!) Übrigens hat dieses fantastische Bild der fantastische Marc gemacht, der eine fantastische Website und ein fantastisches Flickr Photoalbum besitzt. Wahnsinn, liebe Leute! Deswegen besuchen auch Sie jetzt Marc’s Website ! Und Marc’s Photalbum! Nur jetzt, nur hier! (Marc, ich bekomme ¢5 pro Klick ;) )

*Name zum Schutze der Person vor “geheimer Paranoia” geändert.


Ein neues Outfit und der unwiderstehliche Drang nichts zu tun.

July 12th, 2008
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200807121610.jpgAlso es ist ja nicht so, als ob ich nichts zu tun hätte. Aber: Lust habe ich keine. Und heute kann ich mich auch nicht richtig aufraffen. Es liegt ein mega-harte Woche hinter mir und ich bin jetzt ganz schön k.o. - 4 Klausuren habe ich die letzte Woche geschrieben und für alle 4 habe ich letzte Woche gelernt. Alle vier waren enorm wichtig, wobei zwei (die lernintensivsten am wichtigsten waren) und ich habe geradezu Tag und Nacht nur mit der Uni zu tun gehabt.

Gestern Abend war ich also zurecht im Arsch. Übrigens sind alle Klausuren recht gut gelaufen, bei North America und British Isles (das waren die zwei wichtigen, weil ich noch das Oral Exam machen will) habe ich ein sicheres Gefühl und die zwei Teile Phonetics waren auch zufriedenstellend, wobei es bei Phonetics nur schwer zu sagen ist, wie gut man nun war. Die beiden Area Studies Klausuren bekomme ich schon nächste Woche Bescheid, auf Phonetics muss ich noch bis Mitte August warten, aber das wird keine Zeit des Bangens - immerhin.

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Und nun? Liegt eine entspannte Woche vor mir, nur ein Oral Exam (in Kuwi) und eben die TheWi Zwischenprüfung, die zwar noch etwas Zeit hat, aber gut vorbereitet sein will. Immerhin profitiert auch die Aless hin und wieder von meinen Film-gucken-müssen: gestern haben wir das Dschungelbuch angeschaut, das Original von 1967. Ach schön - die Story wird schlechter, je älter man wird, aber die Songs werden besser.

Nun ist die Frage: warum blogge ich das alles? Nun, ich habe meine Seite nun endlich mal wieder der Jahreszeit angepasst und ich habe natürlich keine Lust diese To Do Liste auch nur irgendwie anzufangen. Warum auch, rumgammeln und an Websites basteln macht mehr Spass. Aber ich werde wohl jetzt langsam anfangen wenigstens die blöde Hausarbeit mal zu lesen und zu korrigieren, dann kann ich die nächste Woche endlich mal abgeben, obwohl sie schon geradezu ewig fertig ist.

Man sieht: da liegt noch einiges vor mir, aber wer nie anfängt wird nie fertig. In diesem Sinne: Prost.

photo by Greg Turner


Das perfekte Forendinner Folge 2: Zu Gast bei Aless und Jürgen

June 11th, 2008
events, news, totally uncategorized


Hier ist sie, die zweite Folge vom Forendinner! Leider hat es etwas länger gedauert, weil ich Probleme mit dem Video hatte. Aber nun ist alles gut! Viel Spaß mit dem Video. Ich freue mich über jeden Kommentar!

Fotos vom Dinner findet ihr übrigens im Photoalbum.


Pauses and dysfluencies…

May 19th, 2008
diary of a journey, news, totally uncategorized

Schon mal was von “Pauses and dysfluencies in Spoken English” gehört? Ich auch nicht, bis ich das Referat aufgedrückt bekommen habe!
Mehr gibt’s ab jetzt unter Scholar